Unser Programm


Samstag, 11. Mai bis Sonntag, 2. Juni 2024 / Schopf2

…thabo thindi

Black faces in white? space

Ausstellung / Film / Konzert / Diskussionsabend / Tanz / Musik

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Mi, Do, Fr.: 17 -19 Uhr
Sa und So 11 – 13 Uhr
Sa., 11. Mai 2024, 18 Uhr: Vernissage & Performance
So., 12. Mai, 2024, 11 Uhr: Matinee, Film u. Diskussion zum Thema
Mi, 15. Mai 2024, 19 Uhr, Gespräch „BLACK WOMEN IN WHITE SPACES“

 

Es würde uns viel bedeuten, wenn Ihr unsere GoFundMe-Spendenaktion „Black faces in white? space“ – Ausstellung von thabo thindi, 10.5.- 2.6.24, unterstützt. Bitte spendet etwas oder teilt die Aktion mit anderen – jegliche Unterstützung bringt uns unserem Ziel der Ausstellung einen Schritt näher. Vielen Dank im Voraus für Eure Hilfsbereitschaft und Unterstützung – Euer Team vom Schopf 2

SPENDE: https://gofund.me/19a990f7

thabo thindi ist ein in Südafrika geborener Fotograf, Filmemacher, Schauspieler und Performancekünstler. Er lebt seit 2009 in Berlin. Er schreibt seinen Namen in Kleinbuchstaben und mit drei Punkten, um die Kontinuität des Befreiungskampfes der Schwarzen Weltbevölkerung und seinen kleinen Anteil darin zu verdeutlichen. thabo thindi erhielt 2012 im Rahmen des 48 Hour Film Project Berlin den Preis für
die Beste Kamera. 2013 war er an der Ausstellung BLACK MIRRORS – MEMORY. BODY. IDENTITY beteiligt, die im Rahmen von Black Lux – Ein Heimatfest aus Schwarzen Perspektiven am Ballhaus Naunynstraße gezeitgt wurde. 2014 betreute er als Regisseur und Produzent die Videoausstellung Exile Faces des Hauses der Kulturen der Welt. Exile Faces dokumentierte die Lebensgeschichten von Südafrikanern, die während des Apartheidregimes ins Exil gingen und aus verschiedenen Gründen bis heute in Deutschland im Exil leben.

Black faces in white? Space ist eine künstlerische Intervention des Künstlers, sie formuliert eine Gegenerzählung aus Schwarzer Perspektive und fordert so die weiße Darstellung rassistischer Kolonialgeschichte heraus, die seit Jahrhunderten als Grundlage der Ausbeutung und Unterdrückung Schwarzer Menschen dient.
Die künstlerische Präsentation besteht aus Fotografien, Lyrik, Gesprächen und Filmen, die sich mit der Alltagsrealität Schwarzer Menschen in Deutschland auseinandersetzen. Ziel der ständig erweiterten und neu zusammengestellten Arbeit ist es, das weiße? Wissenssystem herauszufordern und zu dekonstruieren. Die Präsentation möchte Rassismus bekämpfen und sich Räume aneignen, um andere Narrative über Schwarze Menschen zu stärken, die eine Schwarze Perspektive repräsentieren.

 

Samstag 11.05.24 | 18 Uhr | SCHOPF 2 | AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

Mokete wa badimo

Eine Performance im Rahmen der Ausstellungseröffnung des Künstlers …thabo thindi
„Mokete wa badimo“ ist eine rituelle Zeremonie, um den afrikanischen Vorfahren zu danken, die zu Opfer der deutschen Kolonialherrschaft wurden, und um mit ihnen zu kommunizieren. Sie sollen den Weg erhellen und die Lebenden beschützen, die ihre beschlagnahmten menschlichen Überreste zurückbringen und in ihrer Heimat beisetzen lassen wollen.

 

Sonntag 12.05.24 | 11 Uhr | SCHOPF 2 | FILMVORFÜHRUNG & GESPRÄCH

Black faces in white? space

Filmvorführung & Gespräch mit …thabo thindi
Der Dokumentarfilm „Black faces in white? space“ von …thabo thindi erforscht die Dynamik und Komplexität des Schwarzseins in einem Land, das sich selbst als homogen weiß betrachtet. Dabei versucht der Filmemacher, neue Perspektiven auf Schwarzsein zu schaffen. Was bedeutet es, in Deutschland Schwarz zu sein?

 

Mittwoch 15.05.24 | 19 Uhr | SCHOPF 2

Black women in white space, Podiumsdiskussion

Erkundung der Dynamik und Komplexität des Schwarzseins in weißen Räumen
Im Mittelpunkt der Diskussion stehen gemeinsame Erfahrungen von afrikanischen Frauen in der Arbeitswelt und die Bewältigung von Herausforderungen. Ziel ist es, einen Weg zu finden, die Sichtbarkeit und Präsenz Schwarzer Frauen in Freiburg zu normalisieren. Gefolgt von Networking mit Musik und Getränken.

 

Samstag 25.05.24 | 20 Uhr | SCHOPF 2 | FILMVORFÜHRUNG

Stories from the Village of Guelakh

Erzählungen aus dem Dorf Guelakh, Senegal. Stephanie Boye lebte viele Jahre im Senegal. In ihrem Film erzählen Bewohner des Dorfes Guelakh von ihrer Lebenswirklichkeit. Dieses ethnographische Bilddokument ist ein Gemeinschaftswerk im Sinne des postkolonialen Diskurses. Anschließendes Gespräch mit Stephanie Boye und Constanze Sow.

Filmlänge 70 min.; OmU (Untertitel Deutsch) Hier ein Link zur Filmpremiere mit ein paar Ausschnitten aus dem Film.

 

Samstag 01.06.24 | 20 Uhr | SCHOPF 2 | FINISSAGE MIT JAM-SESSION

Offenes Mikrofon und bringt Eure Instrumente mit für gute Vibes!

 


 

Montag, 17. Juni 2024 | 18.30 – 20.30 Uhr | Schopf2 | Halle 3

Workshop Buchmacher*in

Wie komme ich in Eigenregie möglichst kostengünstig (für unter 300 Euro) dazu, mehrere Exemplare meines ersten Buchs (Roman, Sachbuch, Kinderbuch, Anthologie, Kunstbuch, Bildband, Ausstellungskatalog, Biographie) in Händen halten und verkaufen zu können?

Dazu vermittelt unser zweistündiger Workshop „Buchmacher*in“ einen Überblick und gibt sehr konkrete Tipps und Ideen mit dem Ziel, dich fit zu machen für dein erstes Buch, vom Manuskript bis zum Verkauf.

Das Seminar befasst sich mit Sinn und Zweck und den Arbeitsschritten eines Verlags und der Buchvermarktung und zeigt dir, wie du vom Manuskript zum Buch kommst und wie du in Eigenregie loslegen und dein Buchprojekt zu minimalen Kosten auf die Beine stellen kannst –auch ohne Verlag und ohne Dienstleister für die einzelnen Schritte anheuern zu müssen, vom Lektorat über den Drucksatz mit Titelgestaltung und Impressum über die Druckerei-Beauftragung bis zu Vermarktung und Verkauf.

Besprochen werden hier auch die Vor- und Nachteile von Verlagspublikation | Book on Demand | Selfpublishing mit oder ohne Dienstleister | Selfpublishing in einer Gruppe.

Für Selfpublishing ohne Dienstleister musst du bereit sein, die meisten dieser Arbeiten (bis auf Lektorat und Druck) selbst zu erledigen. Dass das kein Hexenwerk ist und wie das möglichst kostengünstig geht, erfährst du hier.

Referent ist Arne Bicker, freier Journalist und Autor, ehem. Redaktionsleiter der Magazine „ANPFIFF“ und ZETT.“, Begründer der Lesebühne „Die Glyphenreiter“ und der ersten Freiburger Buchmesse „freiBUCH“ sowie Pressesprecher der Kreativpioniere Freiburg e.V.

Das Seminar findet statt in Halle 3 des Schopf2, Schopfheimerstr. 2, in Freiburg. Kosten: 5 Euro / Person, für Mitglieder der Kreativpioniere e.V. frei. Maximale Teilnehmerzahl: 20 Personen. Formlose Anmeldung bitte bis spätestens 15. Juni an „info@freibuch.de“.

 


Freitag, 21. Juni bis Sonntag, 7. Juli 2024 / Schopf2

Diplom-Ausstellung Edith Maryon Kunstschule 2024

Vernissage am Freitag, 21. Juni 2024, 19 Uhr

 


27. – 29. September 2024

Lautpoesiefestival

Freitag, 27. September 2024: Literaturhaus Freiburg
Samstag, 28. September 2024: Schopf 2
29. September 2024: Sonntags-Matinée im Literaturhaus Basel / Jazzcampus

Wir setzen unserer konfliktgebeutelten Gegenwart eine Insel der Poesie und der von diskursiven Verengungen befreiten Lust am Klang der Sprache entgegen. Das Dreiländereck um Basel/Freiburg/Elsass wird dabei genutzt für poetische Grenzüberschreitungen und eine Durchmischung der Sprachen, Dialekte und Nationalitäten. Und wir fragen, wie der sprachliche Widerstandsgeist aus dem Dadaismus, der während des Ersten Weltkriegs unsere Kunst und Gesellschaft erneuerte, im Jahr 2024 aussehen könnte.

Unsere Idee ist aus dem Geist des Dadaismus geboren, der in einem geschichtlichen Moment, als die Welt in sich zusammenzubrechen drohte, eine Kunstform erfand, welche ein großes gesellschaftliches Transformationspotential hatte, und die Kunstwelt  nachhaltig beeinflusste.

Die Gleichzeitigkeit von Schwerem und Leichtem, von verzweifelter Ratlosigkeit und schwarzem Humor ist das Verwandtschaftsmerkmal der Auftritte vieler Lautpoet*innen. So möchten wir Erlebnisse mit Sprache ermöglichen, die das Rabenschwarze zusammen mit dem Spontanen, gut Gelaunten und Zukunftsoffenen denken. Zugleich möchten wir aber auch erforschen wie sich Lautpoet*innen die mit Dialekten arbeiten zueinander verhalten: Was gibt es für klangliche Schnittmengen zwischen französischer (elsässischer), schweizerischer und deutscher Lautpoesie?

Für Abwechslung im Programm sorgen Konzerte von Musiker*innen, die ästhetische  Verfahren anwenden, die mit der Lautpoesie verwandt sind.