Unser Programm


Samstag, 6., bis Sonntag, 14. April 2024 / Schopf2 / Gemeinschaftsausstellung / Eintritt frei

Vernissage am Freitag, 5. April 2024, 19 Uhr / 20 Uhr: Live-Musik von Maike Gerten

andere menschen fühlen

Eine Gemeinschaftsausstellung der Atelier-Mieter_innen des Schopf2: Sabrin Gharib, Paul Laakmann und Klara Lenhard

Mit ihrer Ausstellung „andere menschen fühlen“ verabschieden sich die Bildenden Künstler*innen
Sabrin Gharib, Paul Laakmann und Klara Lenhard nach anderthalbjähriger Ateliergemeinschaft aus
dem Kulturraum Schopf2. Ihrer jeweiligen künstlerischen Ansätze entsprechend sind unterschiedliche Medien in der Ausstellung zu sehen, von Fotografie, über Malerei, Skulptur bis zu Video. Der Ausstellungstitel ist angelehnt an eine Arbeit von Alfredo Jaar, die seit 2017 im Berliner Gorki Theater installiert ist.

Öffnungszeiten: Samstag / Sonntag jeweils 15 – 18 Uhr sowie nach Absprache.

Kontakt: anderemenschenfuehlen@posteo.de

 

Sabrin Gharib, Ohne Titel, 50 x 50 cm (2022)

 

Paul Laakmann – Ohne Titel (?), Popup-Skulptur, 5.2 x 2.2 x 1.8 m (2023)

 

Klara Lenhard – Ohne Titel (2024)

 

 

 


 

Freitag, 19., bis Sonntag, 21. April 2024 / Schopf2

BUTOH PROJECT REFUGE

BUTOH PERFORMANCE

Freitag, 19., & Samstag, 20. April 2024 / jeweils 20 Uhr / Schopf2 / Eintritt 15 € / erm. 12 €

In den kleinen Winkeln und Ritzen unseres rissigen, kaputten Hauses dringt ein ganz neues Licht ein, eine
unmögliche Reise, die wir möglichst gemeinsam unternehmen. Eine Verschmelzung von Kompositionen, Notizen und Improvisationen.

Mit JOAN LAAGE, LUCIE BETZ (Butoh-Tanz), MIKU ARIZONO, RYO YAMANISHI
(Klavier), & HARTMUT BETZ (Lichttechnik).

Reservierung Performance / Kontakt: luciebetz@nuagefou.com / 0172 – 8 23 62 52

BUTOH WORKSHOP

Samstag, 20., & Sonntag, 21. April 2024 / jeweils 10 – 16 Uhr / Schopf2 / 130 € / erm. 110 €

Mit JOAN LAAGE/KOGUT BUTOH Embodying the Spirit: the body finds its way.

This workshop is a process of erasing and re-creating the body through guided improvisation inspired by nature imagery. Workshop offen für alle Interessierte.

Anmeldung Workshop / Kontakt: luciebetz@nuagefou.com / 0172 – 8 23 62 52

 


 

Donnerstag, 25., bis Sonntag, 28. April 2024 / Schopf2 / Jahresausstellung / Eintritt frei

Vernissage am Donnerstag, 25. April 2024,  18 Uhr

14. Jahresausstellung des Kubus³-Projektes „Im Werkhaus“

Das Kubus³-Projekt „Im Werkhaus“ gastiert mit seiner Jahresausstellung bei den Kreativpionieren im Schopf2.

Das Projekt „Im Werkhaus“ wurde 2009 vom Verein Kubus³ in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter ins Leben gerufen und richtet sich an Personen, die von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind. In einem Zeitraum von ca einem Jahr arbeiten die Projektteilnehmende individuell mit unterschiedlichen Materialien an eigenen künstlerischen Fragestellungen. In der Ausstellung werden die vielfältigen und individuellen Werke aus den unterschiedlichen Sparten der bildenden Kunst gezeigt.

Öffnungszeiten: Freitag, 26., Samstag, 27., und Sonntag, 28. April, jeweils von 11 – 16 Uhr.

 


 

Freitag, 3., bis Sonntag, 5. Mai 2024 / Schopf2 / Eintritt frei

1. Freiburger Buchmesse „freiBUCH“

Eröffnung: Freitag, 3. Mai, 16.00 Uhr / Feierliche Eröffnung 19 Uhr

Die erste Freiburger Buchmesse freiBUCH präsentiert 21 Ausstellerstände, ein Workshop- und Bühnenprogramm, Lesungen und eine begleitende Kunstausstellung zum Thema.

Infos hier: www.freibuch.de

1. Freiburger Buchmesse freiBUCH vom 3. bis 5. Mai 2024 bei den Kreativpionieren Freiburg

Warum hat Freiburg im Breisgau eigentlich keine Buchmesse? Diese Frage hat sich der noch junge Kunst- und Kulturverein „Kreativpioniere Freiburg e.V.“ gestellt – und umgehend das Projekt freiBUCH mit dem Slogan „Die schönen Seiten des Lebens“ gestartet. Seit gut einem Jahr bereitet nun eine 21-köpfige Planungsgruppe aus hierfür ehrenamtlich tätigen Autorinnen, Buchhändlern, Übersetzerinnen, Kleinverlegern, Journalistinnen und anderen Buchliebhaberinnen und Branchenkennern die freiBUCH vor.

Dabei gilt: Alles neu macht der Mai, denn die erste Freiburger Buchmesse wird vom 3. bis 5. Mai 2024 im „Schopf2“, den drei Kulturhallen der Kreativpioniere in der Schopfheimerstraße 2 in Freiburg, stattfinden. Da dies keine echten Messehallen sind, firmiert die freiBUCH hier als Pop-Up-Buchmesse. Unter der Schirmherrschaft des ersten Freiburger Bürgermeisters Ulrich von Kirchbach und in Kooperation mit dem Literaturhaus Freiburg sowie der Freiburger Stadtbibliothek werden rund 20 Freiburger Verlage, darunter zum Beispiel Rombach und Herder, sowie rund 30 AutorInnen und SelfpublisherInnen zeigen, was die Buchbranche in und um Freiburg hervorbringt.

Die freiBUCH hat sich neben der niederschwelligen Präsentation regionaler Verlage und AutorInnen, die sich oftmals keine größeren Messeauftritte leisten können, auch die Vernetzung der lokalen Buchbranche und die Förderung der Lese- und Schreibfreude bei Kindern und Jugendlichen zum Ziel gesetzt. Eine begleitende Kunstausstellung mit Bildern und Skulpturen zum Thema „Bücher und Lesen“ sowie ein umfangreiches Bühnen- und Leseprogramm – letzteres in einem eigenen Lesesaal sowie in umliegenden Gewerbebetrieben, sogenannten ‚Satelliten‘ – runden die freiBUCH ab.

So wird es auf der großen Hauptbühne in Halle 3 unter anderem ein Literaturgespräch mit dem ehemaligen SC-Freiburg-Joker Nils Petersen und dem Freiburger Oberbürgermeister Martin Horn, einen Talk mit dem Kölner Buchblogger und Kaffeehaussitzer Uwe Kalkowski, ein Gespräch mit dem Arzt und Lyriker Jakob Leiner („Gewetter“), eine Podiumsdiskussion zum Thema „Das Buch der Zukunft / Zukunft der Bücher“ und einen Literaturtanz zu einem zweieinhalbtausend Jahre alten Text von Aristophanes (aus „Der Frieden“) geben.

Vor den drei kleinen Messehallen warten ein gemütliches Vorlesezelt für Kinder sowie täglich wechselnde Foodtrucks und eine Café-Ape. Alle Infos zu den Ausstellern, zum Lese-, Workshop- und Bühnenprogramm, zur begleitenden Kunstausstellung und sonstigen Gastauftritten wie der Präsentation der 25 „schönsten deutschen Bücher“ in Kooperation mit der stiftungbuchkunst in Frankfurt finden sich auf den Webseiten „freibuch.de“ oder „buchmesse-freiburg.de“.

 


27. – 29. September 2024

Lautpoesiefestival

Freitag, 27. September 2024: Literaturhaus Freiburg
Samstag, 28. September 2024: Schopf 2
29. September 2024: Sonntags-Matinée im Literaturhaus Basel / Jazzcampus

Wir setzen unserer konfliktgebeutelten Gegenwart eine Insel der Poesie und der von diskursiven
Verengungen befreiten Lust am Klang der Sprache entgegen. Das Dreiländereck um
Basel/Freiburg/Elsass wird dabei genutzt für poetische Grenzüberschreitungen und eine
Durchmischung der Sprachen, Dialekte und Nationalitäten. Und wir fragen, wie der sprachliche
Widerstandsgeist aus dem Dadaismus, der während des Ersten Weltkriegs unsere Kunst und
Gesellschaft erneuerte, im Jahr 2024 aussehen könnte.

Unsere Idee ist aus dem Geist des Dadaismus geboren, der in einem geschichtlichen Moment, als die
Welt in sich zusammenzubrechen drohte, eine Kunstform erfand, welche ein großes
gesellschaftliches Transformationspotential hatte, und die Kunstwelt nachhaltig beeinflusste.

Die Gleichzeitigkeit von Schwerem und Leichtem, von verzweifelter Ratlosigkeit und schwarzem
Humor ist das Verwandtschaftsmerkmal der Auftritte vieler Lautpoet*innen. So möchten wir Erlebnisse
mit Sprache ermöglichen, die das Rabenschwarze zusammen mit dem Spontanen, gut Gelaunten und
Zukunftsoffenen denken. Zugleich möchten wir aber auch erforschen wie sich Lautpoet*innen die mit
Dialekten arbeiten zueinander verhalten: Was gibt es für klangliche Schnittmengen zwischen
französischer (elsässischer), schweizerischer und deutscher Lautpoesie?

Für Abwechslung im Programm sorgen Konzerte von Musiker*innen, die ästhetische Verfahren anwenden, die mit der Lautpoesie verwandt sind.