Unser Programm


Freitag, 21. Juni bis Sonntag, 7. Juli 2024 / Schopf2

Diplom-Ausstellung Edith Maryon Kunstschule 2024

currencies of existence

Vernissage am Freitag, 21. Juni 2024, 18 – 22 Uhr

Öffnungszeiten: 22. Juni – 7. Juli 2024, jeweils Mittwoch bis Sonntag, 15 – 19 Uhr

 

In der Diplomausstellung „currencies of existence“ stellen im Schopf 2 die vier AbsolventInnen der Edith-Maryon-Kunstschule ihre Abschlussarbeiten vor. Die Ausstellung beleuchtet unterschiedliche Positionen auf die Frage wie wir uns in der Welt verorten.

Julius Martin-Humpert präsentiert, nachdem er aktuell den Förderpreis für bildende Kunst der Stadt Freiburg erhalten hat, sein Projekt „GATEKEEPER RADIO“, das den Kunstraum Pförtnerhaus in eine experimentelle Radiostation verwandelte und langfristig als Online-Plattform fungieren soll. In diesem Projekt lädt er Kreative aus Kunst, Musik, Wissenschaft, digitalen Medien und Gesellschaft ein, sich unter künstlerischen Leitfragen zu vernetzen und ihre Arbeit vorzustellen.

Linda Gröning zeigt in ihrer Arbeit mit dem Titel „UNBEGRENZT“ Wandobjekte und freistehende Werke aus den Materialien Gips, Draht, Holz, sowie Malerei auf Pappe, die alle ihrer Auseinandersetzung mit Form und Struktur entspringen. Hierbei wagt sie den Versuch ein Innen und Außen verschmelzen zu lassen. Ihr Arbeitsprozess ist begleitet von der Einstellung, dass nur die Bereitschaft sich dem Material zu öffnen und es sich selbst Formen annehmen zu lassen, zu Frieden führt.

Ina Großer zeigt ausgewählte Fundstücke, die von komplett seziert bis hin zu gänzlich unbearbeitet reichen. Die deutsch-taiwanesische Künstlerin will mit dem Projekt „POV“ die BesucherInnen anregen, sich mit den eigenen Geschichten, Fragen und Fantasien zu beschäftigen. Mit Materialien wie Papier, Holz, Ton, Seil oder Draht arbeitete bisher Merle Brack. Auch sie interessiert sich für das Innen und Außen, und erkundet mit ihrer Arbeit den Verknüpfungspunkt zwischen innerem Interesse und äußerem Ausdruck. Subtil reflektiert sie ihre eigene Involviertheit im Weltgeschehen und ist auf der beständigen Suche nach der Verbindung zur Welt.

 

 

Julius Martin-Humpert, Ina Großer, Merle Brack, Linda Gröning. Foto: Arne Bicker

 


 

Dienstag, 16. Juli, bis Sonntag, 18. August 2024 / Schopf2 / Ausstellung

Freiburg steht für Demokratie!

Der Freiburger Arbeitskreis Gemeinwesenarbeit, kurz: FrAG genannt, lädt ein zur Mitmach-Aktion: „Freiburg steht für Demokratie!“

Im Zeitraum bis zur diesjährigen Kommunal- und Europawahl am 09. Juni 2024 bietet sich allen Bewohnerinnen und Bewohnern in den Freiburger Stadtteilen in denen sich Standorte der Quartiersarbeit (Stadtteilbüros, Quartiersbüros, Stadtteiltreffs etc.) befinden die Möglichkeit aktiv an der Mit-Bestimmung und Definition von Demokratie teilzunehmen.

Unter dem Titel: „Freiburg steht für Demokratie!“ benennt jede und jeder seine ganz eigenen Begriffe, die für sie und für ihn persönlich für die Bedeutung von Demokratie oder für Demokratie stehen. Das Ganze allerdings unter der Prämisse, dass es nur anhand der Anfangsbuchstaben des Wortes Demokratie selbst möglich ist. Doch auch hier gibt es kreative Möglichkeiten, Worte und Begriffe mit anderen Anfangsbuchstaben teilhaben zu lassen. Für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer gibt es als Dankeschön fürs Mitmachen und Abgeben der ausgefüllten Aktionskarte einmalig einen der schicken „Freiburg steht für Demokratie!“-Buttons!

Zudem finden alle Bewohnerinnen und Bewohner auf den Aktionstischen neben den amtlichen Musterstimmzetteln zur Freiburger Kommunalwahl auch QR-Codes zum Kommunal-O-Mat sowie zum Europawal-O-Mat; die sog. „Wahl-Hilfe“ als Broschüre in leichter Sprache der Landeszentrale für politische Bildung (lpb) für die Europawahl und die Kommunalwahl; ein lpb-spezial mit Infos zu den diesjährigen Kommunalwahlen und zu guter Letzt auch den Flyer „Alles Gute zum Grundgesetz“ in dem eine Übersicht über das Freiburger Programmangebot zum diesjährigen 75. Geburtstag des Grundgesetztes am 23. Mai 2024 enthalten ist.

Im Anschluss nach der Wahl wird es ab dem 16. Juli bis 18. August 2024 mit den ausgefüllten Aktionskarten der Kampagne: „Freiburg steht für Demokratie!“ eine Kunstaktion in den Räumlichkeiten „Schopf2“ der Kreativpioniere in der Schopfheimer Straße 2 geben. Dort können dann die zusammengetragenen Aktionskarten von allen Freiburger Standorten der Quartiersarbeit und somit auch die, für die Freiburger Bürgerinnen und Bürger für Demokratie stehenden Begriffe gesammelt angeschaut, begutachtet und auch gerne diskutiert werden. Die Quartiersarbeit freut sich auf eine rege Teilnahme an der Kampagne: „Freiburg steht für Demokratie!“ zu der natürlich auch Bürgerinnen und Bürger aus Stadtteilen ohne Anlaufstellen der Quartiersarbeit herzlich eingeladen sind.

 

 

 


 

27. – 29. September 2024

Lautpoesiefestival

Freitag, 27. September 2024: Literaturhaus Freiburg
Samstag, 28. September 2024: Schopf 2
29. September 2024: Sonntags-Matinée im Literaturhaus Basel / Jazzcampus

Wir setzen unserer konfliktgebeutelten Gegenwart eine Insel der Poesie und der von diskursiven Verengungen befreiten Lust am Klang der Sprache entgegen. Das Dreiländereck um Basel/Freiburg/Elsass wird dabei genutzt für poetische Grenzüberschreitungen und eine Durchmischung der Sprachen, Dialekte und Nationalitäten. Und wir fragen, wie der sprachliche Widerstandsgeist aus dem Dadaismus, der während des Ersten Weltkriegs unsere Kunst und Gesellschaft erneuerte, im Jahr 2024 aussehen könnte.

Unsere Idee ist aus dem Geist des Dadaismus geboren, der in einem geschichtlichen Moment, als die Welt in sich zusammenzubrechen drohte, eine Kunstform erfand, welche ein großes gesellschaftliches Transformationspotential hatte, und die Kunstwelt  nachhaltig beeinflusste.

Die Gleichzeitigkeit von Schwerem und Leichtem, von verzweifelter Ratlosigkeit und schwarzem Humor ist das Verwandtschaftsmerkmal der Auftritte vieler Lautpoet*innen. So möchten wir Erlebnisse mit Sprache ermöglichen, die das Rabenschwarze zusammen mit dem Spontanen, gut Gelaunten und Zukunftsoffenen denken. Zugleich möchten wir aber auch erforschen wie sich Lautpoet*innen die mit Dialekten arbeiten zueinander verhalten: Was gibt es für klangliche Schnittmengen zwischen französischer (elsässischer), schweizerischer und deutscher Lautpoesie?

Für Abwechslung im Programm sorgen Konzerte von Musiker*innen, die ästhetische  Verfahren anwenden, die mit der Lautpoesie verwandt sind.

=> zur Homepage lautpoesiefestival.com

 


Samstag, 19. Oktober 2024 / Schopf2 / Konzert

cinema Paradiso